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Lösung im Disput um Mexikos Aztekenstadion?

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Im Disput um einen 99 Jahre geltenden Vertrag um besondere Plätze im legendären Aztekenstadion von Mexiko-Stadt zeichnet sich rund eine Woche vor dem WM-Eröffnungsspiel eine Lösung ab!


Rund 14.000 Inhaber von Logen und Dauerplätzen hatten ihr Recht geltend gemacht, den Turnierauftakt und vier weitere WM-Spiele in der Arena kostenlos sehen zu dürfen. Nun zahlte der Stadionbetreiber nach eigenen Angaben rund 63 Millionen US-Dollar für die betreffenden Tickets an die FIFA.

Als dem Betreiber beim Bau des Stadions in den 1960er-Jahren das Geld ausging, verkaufte er 600 Logen und 8000 einzelne Sitzplätze an finanzstarke Fußball-Fans. Dafür erhielten sie das Recht, für 99 Jahre (bis 2065) alle Events in dem Stadion kostenlos besuchen zu dürfen.

Information an FIFA unterblieb
Allerdings versäumte es der Stadionbetreiber Ollamani, die FIFA über diese Sonderregelung zu informieren. Offenbar wurde befürchtet, dass das Aztekenstadion unter diesen Umständen nicht als Spielstätte für die Weltmeisterschaft 2026 ausgewählt werden könnte.

Die Karteninhaber waren mit ihrem Verband „Asociación Mexicana de Titulares de Palcos y Plateas“ (AMTPP) sogar vor Gericht gezogen, um ihre Rechte geltend zu machen. Daraufhin hatten die FIFA und Ollamani das Mitbringen eigener Lebensmittel und Getränke untersagt und im Gegenzug Verpflegungspakete im Wert von Tausenden Dollar angeboten. Außerdem hatten sie mit Stadionverboten gedroht, sollten die Dauerkarten auf dem Zweitmarkt veräußert werden. Beide Maßnahmen scheiterten vor Gericht.


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